Gute Planung verhindert Ausfallzeiten

Die richtige Planung von IT-Projekten ist eine Kunst. Diese Planung muss fein genug sein, damit Unwägbarkeiten vermieden werden, sie muss aber auch grob genug sein, damit Raum für Anpassungen an veränderte Bedingungen ist.

Ohne Plan zu arbeiten, ist sicher falsch. Aber noch viel schlimmer ist es, stur an einem Plan festzuhalten. der mit der veränderten Realität nichts mehr zu tun hat.

Zur Planung gehört für uns auch, dass wir bei grö฿eren Projekten vorab eine virtuelle Testumgebung aufbauen, die der des Kunden möglichst nahe kommt. Anhand dieser Umgebung können wir Anomalien erkennen und unsere Planung daran anpassen.

Beispiele

Domänenumzug
Unser Kunde wollte von Novell Netware zu einer Windows-Domäne wechseln, parallel dazu mit seinem Mailsystem von Groupwise zu Exchange.

Als Migrationstermin war das Pfingstwochenende geplant, da wir mit dem Pfingstmontag noch einen Puffertag zur Verfügung hatten, an dem nicht gearbeitet wurde. Eine Rückwärtsrechnung der Termine ergab einen Anfangstermin, der 11 Wochen vor Pfingsten lag.

Die Migration fand an genau diesem Wochenende statt, wir waren natürlich am nächsten Morgen um 6:00 Uhr bei dem Kunden vor Ort, um bei Problemen zu helfen. Es war vollkommen unnötig.
Domänenumbenennung
Eine alte single labeled Domäne mit einer Exchange-Organisation musste umbenannt werden.

Das war mal wieder ein Job, bei dem nichts schief gehen durfte, um die Exchange-Organisation nicht zu gefährden. Daher haben wir einen Domänencontroller und eine Kopie von Exchange mit zu uns genommen und die Umbenennung bei uns auf virtuellen Systemen getestet. Die Dokumentation dieser Test war gleichzeitig unsere To-Do-Liste für den Ernstfall.

Die tatsächliche Umbenennung funktionierte problemlos, der Kunde hat jetzt Windows Server 2008 R2 und Exchange 2010 im Einsatz.